• Nikel iniitiert berühmt gewordene "Pardon- Aktionen". Daneben die ersten großen Rollenreportagen von Alice Schwarzer und Günter Wallraff. Gründet Sonderteil "ANDERS LEBEN mit Berichten über Zukunftswerkstätten, Kolumnist wird der Zukunftsforscher Robert Jungk. Autoren wie Freimut Duve und Hagen Rudolph stehen für die Unabhängigkeit der Zeitschrift ein. Die Pardon - Redakteure Robert Gernhardt, F.W. Bernstein, F.K. Waechter gestalten die Nonsensskolumne "WIMS - Welt im Spiegel".
  • "ZWEITAUSENDEINS"
  • Spektakuläre Nikel-Aktionen und PARDON-Beiträge gegen publizistische Missstände in den Medien, speziell gegen Kernkraftambitionen. Und für Umweltschutz. Hier wirken sie bis in den Bundestag: zu Gesetzesvorlagen & -beschlüssen. (Erst 30 Jahre später die FAZ - endlich, durch Frank Schirrmacher:"Kein Forscher hält den Ausbau der Atomenergie mehr für eine Option ...! (Eine nötige dritte industrielle Revolution: sie muss ohne Atomkraftwerke auskommen.
Lutz Kroth (l.), langjähriger Assi von Nikel: sie bringen ZWEITAUSENDEINS auf die Sprünge.
  • Im Herbst 1969 initiiert und begründet Nikel zunächst im Pardon-Rahmen den Bücher- und Versandshop ZWEITAUSENDEINS. Nikel gefragt: Wieso 2001? "Wegweisend als Schritt ins nächste Jahrtausend". Dem Ziel verpflichtet, tüchtig geleitet und weitergeführt von mehrjährigem Assistenten Lutz Reinecke-Kroth und Walter Treumann, dem Verlagskaufmann. Später von beiden übernommen. Ein Spross aus Nikels Pardon -Zeit.
  • 1972: Goldmedaille des Art Directors Club, Jury-Mitglied und Präsident verschiedener Grafik- und Cartoon-Biennalen bzw. Ausstellungen.
  • NEUSTART ZU EINEM ZWEITEN LEBEN IM ERSTEN. Nikel hat Pardon bis 1980 als Herausgeber geleitet, dann verkauft. „Ich konnte viele originelle Bücher in die Welt bringen und eine Zeitschrift, die witzig und engagiert zu einer gelebten Demokratie herausgefordert hat. Doch wollte ich kein Berufssatiriker werden! Aus dem Abschiedsgruß an die Leser: „Was die Republik bewegte: PARDON war dabei. Als Beweger für notwendige Veränderungen in der Gesellschaft. Und in uns selbst“. Dies letzte zu erreichen fiel nicht leicht. Nikel nahm sein erstes Studium wieder auf und erwarb 1983 seinen Doktor der Philosophie mit einer Arbeit über Meister Eckhart.
  • "Kunst will erzählen"
  • Anschließend verschrieb er sich einem alten Traum: der Bildhauerei, dem Malen und Zeichnen. Schuf über 120 Bronzeskulpturen und viele Bilder. Zur großen Ausstellung in der Englischen Kirche Bad Homburg unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministerpräsidenten und der Einführung durch den Kultusminister erschien sein Buch „Kunst will erzählen“ mit über 100 Reproduktionen und Texten. Dazu Peter Rühmkorf: „Wirklich: Ein Wunderbuch – und voller Bilderfindungen. Hoch den Hut! Ich bin begeistert von den Dingen: Extraordinär verrückt.“
  • Zwei erwachsene Kinder (Florian und Johanne). Glücklich verheiratet mit Marionetten-Spielerin und Malerin (Edith).
  • 2007 veröffentlicht er gemeinsam mit Konstantin Wecker den Band „Fliegen mit dir“ (und einer CD) bei der Büchergilde Gutenberg.
  • Nikel hat den Ehrenpreis der Fairness-Stiftung geschaffen, zu dessen Gründungskuratoren er zusammen mit Prof. Rupert Lay gehört. Bei dieser Stiftung setzt er sich – „in Zeiten zunehmenden persönlichen und gesellschaftlichen Mobbings“ – engagiert für den notwendigen humanen Umgang miteinander im Privaten und speziell in der Arbeitswelt ein.
  • Gegenwärtig Arbeit an seinem Wunschprojekt: einer PHANTASIE-ARCHE. Mit vielen international ausgesuchten Skulpturen, Bildern, Texten. Motto: "Neugierig werden auf Menschen und Dinge, auf das Unbekannte im Bekannten. Sogar auf das Unmögliche. Zu neuen Gedanken herausfordern!". Im Sinne von Peter Härtling, seinem Förderer: "Trau deiner Phantasie, aber lasse sie die Wirklichkeit nicht vergessen".
Jetzt Johannes Hans A. Nikel: vereint als Publizist & Künstler
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